Erinnerungsschatz

Während des Projektes werden Erinnerungen von hauptsächlich nicht-estnischen Einwohnern Estlands gesammelt. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie und aus welchen menschlichen Motiven sie nach Estland kamen und sich hier niederließen. Die Zielgruppe bilden Menschen der älteren Generation, die nicht in Estland geboren wurden, sondern im Zeitraum 1940- 1990 nach Estland kamen. Es werden aber auch jüngere Leute (sowohl Esten als auch Nicht-Esten) in das Projekt  miteinbezogen, die beispielsweise beim schriftlichen Festhalten oder bei der Aufnahme der Erinnerungen helfen. Die so gesammelten Daten sind in Zukunft sicherlich eine interessante Quelle für Historiker und Sozialwissenschaftler.

Aus den gesammelten Erinnerungen wird eine Auswahl getroffen, woraus zunächst ein Manuskript und später ein Buch entstehen soll. 


Projektleiterin: Mirjam Leplikult, mirjam.lepikult (at) mail.ee


Das Projekt wird von der Stiftung für Integration (MISA) unterstützt.