Veranstaltungskalender

In unserem Haus führen wir Veranstaltungen durch, die das kulturelle Leben, die Wissenschaft und die Gesellschaft bereichern. Unsere Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.

Konferenz "Vertrauen und Zusammenarbeit" 

29.-30.10.2004

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Vertrauen ist in jeder Zusammenarbeit nötig - sei es denn im Vereinswesen, Freundschaft, Ehe, Politik oder Geschäft. Die Konferenz konzentriert sich auf die Zusammenarbeit in Estland und auf das Vertrauen beim Erreichen gemeinsamer Ziele. Am ersten Tag stellen wir uns die Frage, wie Menschen zur Erkenntnis gelangen, dass sich in Zusammenarbeit die Kraft versteckt? Auf welche Probleme stößt man? Welche Früchte der Zusammenarbeit sind heute in Estland vorhanden?

Im Mittelpunkt des zweiten Tages stehen folgende Fragen: Warum spricht man momentan so viel vom Vertrauen oder dessen Fehlen in der Gesellschaft Estlands? Von wem ist das Entstehen von Vertrauen für den Staat und gesellschaftliche Institutionen abhängig und welche Wirkung hat es auf Zusammenarbeit?

 

BEDÜRFNIS, SCHWIERIGKEITEN UND FOLGEN HINSICHTLICH DER ZUSAMMENARBEIT

 

Freitag, 29. Oktober

9.00 - 9.20     Eröffnung der Konferenz

Margit Sutrop, Leiterin des Ethikzentrums der Universität Tartu

Kristiina Tõnnisson, Vorstandsmitglied der Stiftung Domas Dorpatensis

Begrüßungsworte von Urmas Klaas, Vorstandsmitglied der Stiftung Domus Dorpatensis

 

Vertrauen als Basis für erfolgreiche Zusammenarbeit  

Bedürfnis nach Zusammenarbeit

9.20 - 11.15

Eveli Illing, Projektleiterin des Zentrums für Politikforschung "PRAXIS"

Zusammenarbeit der verschiedenen Sektoren in Theorie und Praxis

Viido Polikarpus, Leiter von Eesti Maja (Estnisches Haus)

Künstler oder Geschäftsmann? Oder beides?

 

11.15 - 11.30     Kaffeepause

 

Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit

11.30 - 13.30

Katri Raik, Direktorin des Narva College der Universität Tartu

Herausforderungen der Zusammenarbeit zwischen der estnischen und russischen Gemeinschaft

Tõive Kivikas, Gründungsdirektor des Technologieinstituts der Universität Tartu

Vertrauen als Basis für innovative Tätigkeit

 

13.30 - 15.00    Mittagspause

 

Folgen der Zusammenarbeit

15.00 - 17.00

Kristina Mänd, Leiterin der Estnischen Gemeinnützigen Vereine und des Verbands der Stiftungen

Wertvorstellungen in der Bürgergesellschaft    

Artur Taevere, Leiter der Stiftung Heategu (Wohltat)

Ausbesserung des gesellschaftlichen Weltbilds. Praktische Ergebnisse der Zusammenarbeit

 

DAS WESEN DES VERTRAUENS UND DAS BEDÜRFNIS FÜR DIE GESELLSCHAFT

Samstag, 30. Oktober  

10.15 - 11.45 Eröffnungsworte des Bildungs- und Wissenschaftsministers der Republik Estland Toivo Maimets

Margit Sutrop, Professorin für praktische Philosophie an der Universität Tartu

Welches Vertrauen brauchen wir?

Aadu Must, Professor für Archivwesen an der Universität Tartu

Vertrauen und Zusammenarbeit in der Gesellschaft Estlands: Erfahrung aus der Geschichte

 

11.45 - 12.00      Kaffeepause

 

12.00 - 13.15     

Siobhan Kattago, Lehrkraft an der Universität Audentes

Memory and Trust in a Democratic Culture

Mart Raukas, Professor für Ethik und Religionsphilosophie an der Universität Tallinn

Vertrauen und Sicherheit

      

13.15 - 14.15      Mittagspause

 

14.15 - 15.30

Allar Jõks, Rechtskanzler der Republik Estland

Der Rechtskanzler schafft Vertrauen zwischen den Bürgern und dem Staat – ein Paradox?

Peeter Järvelaid, Rektor der Akademie für Innere Sicherheit

Wie ensteht das Vertrauen in die Polizei?

 

15.30 - 15.45     Kaffeepause

 

15.45 - 17.00

Aavo Kokk, Eesti Päevaleht (Estnische Tageszeitung), verantwortlicher Herausgeber und Generaldirektor

Der Mund jubiliert, doch das Herz tut dabei weh

Triin Vihalemm, Dozentin für Medien und Kommunikation an der Universität Tartu

Vertrauen und Solidarität „in den Mustern“ der Selbstbestimmung der Bewohner Estlands  

17.00 Schlussdiskussion, die Diskussion wird von Margit Sutrop, der Leiterin des Ethikzentrums geleitet.

 

Die Konferenz wird von der Volkswagen Stiftung und Estnischen Wissenschaftsfond unterstützt (Nummer des Forschungsstipendiums: 4168)