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Vergangenheitsbewältigung - estnische Zeitgeschichte aus der Sicht verschiedener Generationen

Damit der estnische Staat erfolgreich in die Zukunft gehen kann, müssen zunächst die Probleme, Dogmen, Vorurteile usw., die mit der Geschichte zusammenhängen, gelöst werden.


Dieses Thema sollte sowohl in der Politik, in den Medien und auch in der Bevölkerung auf mehr Gehör stoßen. „In Estland bringt jede Äußerung des nationalen Geschichtsbewusstseins eine recht verworrene, wenn nicht sogar gefährliche Situation mit sich. Irgendjemand ist immer unzufrieden und es scheint, als hätten wir mehrere Geschichten. Die Diskussion über die Geschichte ist vor allem deshalb kompliziert, weil das Wort auf zwei verschiedene Erscheinungen hinweist: auf die Vergangenheit und auf deren Interpretation. Es kann nur eine Vergangenheit geben, Interpretationen der Vergangenheit gibt es aber unausweichlich viele. /.../ Wir sind daran gewöhnt, in Zeiten zu leben, in denen versucht wurde, nur eine einzige richtige Vergangenheitsinterpretation durchzusetzen. Aber in Wirklichkeit ist das Wissen über die Vergangenheit niemals endlich und unveränderlich, sondern ist ständig im Entstehen begriffen. Jede Generation konstruiert ihre Geschichte. Das Problem Estlands besteht eher darin, dass wir nicht genügend über unsere Vergangenheit nachdenken, keine unterschiedlichen Interpretationen anbieten, sondern krampfhaft nach der einzig richtigen Antwort suchen.” (Marek Tamm, in der Tageszeitung Eesti Päevaleht, 28.01.2006)


Damit Estland sich weiterentwickeln kann, müssen wir unsere Vergangenheit verstehen und dürfen nicht hoffen, dass sie irgendwohin verschwindet. Der estnische Staat war 50 Jahre lang von einer fremden Macht besetzt und diese Tatsache lässt sich durch nichts ändern. Das estnische Volk nimmt aus dieser Zeit sicherlich sowohl Gutes als auch Schlechtes mit, doch das Wichtigste dabei ist, dass die Menschen sich der Vergangenheit objektiv nähern können.


Heute sind schon fast 20 Jahre seit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit vergangen. Diese Zeitspanne  sollte ausreichen, dass die Menschen die Vergangenheit objektiv betrachten können, sich über das Vergangene klar zu werden und daraus zu lernen.

1. Seminar: „Der Einfluss des Geschichtsunterrichts auf das Geschichtsverständnis“

2. Seminar: „Der psychologische Aspekt bei der Bildung des Geschichtsbildes”

3. Seminar: „Der Einfluss der Medien auf die Vergangenheit und die Gegenwart“

4. Seminar: „Sozialer Status“

5. Seminar: „Reiches Estland, armes Estland“


Das Projekt wurde vom staatlichen Rat für Glücksspielsteuer unterstützt.